02.12.19

Synodalwahl

Christoph Schweizer, Michael Klein, Ulrike Sämann und Tobias Geiger gewählt.

Das amtliche Endergebnis der Synodalwahl für die Evangelischen Kirchenbezirke Esslingen und Bernhausen liegt vor.

Danach werden Christoph Schweizer, Ulrike Sämann, Michael Klein und Tobias Geiger die Evangelischen Kirchenbezirke Esslingen und Bernhausen in den nächsten sechs Jahren in der Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg vertreten. Die vier wurden bei der gestrigen Kirchenwahl aus sechs Kandidatinnen und Kandidaten gewählt.

Von 88 829 Wahlberechtigten im Wahlkreis Esslingen/Bernhausen gaben nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 21 520 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme für zwei Nicht-Theologen und zwei Theologen ab. Die Wahlbeteiligung beträgt 24,2 %. Sie liegt damit über dem Landeskirchentrend mit knapp 24 %. Bei der letzten Kirchenwahl 2013 lag die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Esslingen/Bernhausen bei 24,7 %.

Die Synodalen schließen sich in der Synode zu Gesprächskreisen zusammen. Diese vertreten unterschiedliche theologische und diakonische Positionen, es gibt aber keinen Fraktionszwang. Den Wahlkreis Esslingen/Bernhausen vertreten in der 16. Landessynode Synodale aus drei Gesprächskreisen.

Christoph Schweizer konnte mit 13873 Stimmen die meisten Wähler überzeugen. Der 51-Jährige ist Pfarrer in der Kirchengemeinde St. Bernhardt zum Hohenkreuz in Esslingen und Pressepfarrer des Kirchenbezirks. Er trat für den Gesprächskreis „Evangelium und Kirche“ an, der zusammen mit der „Offenen Kirche“ das Wahlbündnis „Christen miteinander“ bildete. Ulrike Sämann (61), Haushalts- und Ernährungswissenschaftlerin aus Plochingen trat für die Offene Kirche an und bekam 13 096 Stimmen.

13144 Stimmen entfielen auf den Theologiestudenten Michael Klein (21), der ebenfalls aus Plochingen stammt.Tobias Geiger (52), Pfarrer in Filderstadt-Sielmingen, erhielt 12852 Stimmen. Beide gingen für die „Lebendige Gemeinde“ ins Rennen.

Den Einzug ins Kirchenparlament verpasst haben Andreas Arnold, Pfarrer in Filderstadt-Bonlanden, und Markus Brenner, Landschaftsgärtner aus Ostfildern. Sie kandidierten beide für den Gesprächskreis „Kirche für morgen“ und sind nun Ersatzkandidaten.

Sämann und Geiger gehörten bereits der letzten Landessynode an. Die württembergische Landeskirche ist die einzige Kirche in der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), die ihre Landessynode direkt wählt. Insgesamt 90 Sitze – 30 an Theologen und 60 an Laien – waren zu vergeben.

Die Stimmenzahlen können sich noch geringfügig verändern. Das endgültige Wahlergebnis wird voraussichtlich am Mittwochnachmittag vorliegen.

Weitere Informationen zu den Synodalen unter www.kirchenwahl.de/ergebnisse/5-esslingen-bernhausen