27.09.20

ES-Zollberg

Die neue evangelische Kindertagesstätte ist eingeweiht worden.

Eigentlich sollte die Eröffnung der neuen evangelischen Kindertagesstätte in Esslingen-Zollberg groß gefeiert werden. Wegen Corona war dies nicht möglich. Doch nun wurde die Einweihung zumindest im Rahmen einer kleinen Feier  nachgeholt. Seit gut einem halben Jahr werden in dem Neubau 70 Kinder in vier Gruppen betreut.

„Die Großbaustelle verlangte uns viel Kraft ab“, sagte Dekan Bernd Weißenborn im Rückblick. Umso glücklicher ist er, dass der Bau gegenüber der evangelischen Christuskirche gut gelungen ist. „Wir wollen für Familien und Kinder einladend sein“, erklärt er. Zum Gelingen hätten viele beigetragen – die Stadt Esslingen, die 85 Prozent der Baukosten von insgesamt 2,7 Millionen Euro übernimmt, ebenso wie das planende Architektenbüro Barth und Partner, die Kirchengemeinde am Zollberg, die ihre Gemeinderäume vom alten Kindergarten in die Christuskirche verlegte, und nicht zuletzt das pädagogische Team, das während der Bauzeit in Container umziehen musste. Weißenborn dankte Kita-Leiterin Andrea Heuser und den Erzieherinnen und Erziehern für ihre Zuversicht und das Durchhaltevermögen.

Bernd Berroth, Leiter des Amts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Stadt Esslingen, sieht in der neuen, um zwei Gruppen erweiterten Kita einen wichtige Baustein für attraktive Kinderbetreuung, zumal in einem Stadtteil, in dem Kita-Plätze dringend benötigt würden. Das ansprechende Gebäude sei zudem ein Aushängeschild für den Stadtteil. Als Geschenk brachte Berroth eine bunte Hängematte mit, die die Kinder begeistert auspackten.

Auch Rüdiger Stamm, Vorsitzender des Kirchengemeinderats der Evangelischen Kirchengemeinde Esslingen-Zollberg, findet die neue Kita mehr als gelungen. Ihm gefällt vor allem, dass viel Licht ins Gebäude fällt und die Räume in bunten, freundlichen Farben gestaltet sind. Er sieht in der neuen Kita die Chance für die Kirchengemeinde, junge Familien anzusprechen. „Wir wollen eng mit dem Kindergarten zusammenarbeiten“, kündigte er an.

Das wünscht sich auch Andrea Heuser. Sie hatte sich für ihren Dank etwas Besonderes ausgedacht. Diejenigen, die den Kita-Neubau besonders engagiert realisiert oder gefördert hatten, gab es eine Medaille, die Kita-Kinder abwechselnd überreichten.

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