14.03.19

Vesperkirche Spende

Nicht nur an den Profit denken: Die Daimler AG hat 10 000 Euro für die Esslinger Vesperkirche gespendet.

S. Bessey, U.Funk, B. Weißenborn, M. Mack, B. Schwemm (v.l.)

Die Daimler AG gehört zu den treuesten Unterstützern der Esslinger Vesperkirche, die in diesem Jahr vom 17. März bis zum 7. April zum elften Mal in der Esslinger Frauenkirche stattfindet. Von Anfang an hat das Automobilunternehmen nicht nur an Werktagen das Essen zum Selbstkostenpreis in die Frauenkirche geliefert, sondern jeweils 10 000 Euro für das Sozialprojekt gespendet. Auch in diesem Jahr übergaben Ulrich Funk und Moritz Mack von der Geschäftsführung der Daimler Gastronomie diese Summe an Dekan Bernd Weißenborn, Siegfried Bessey, den Vorsitzenden der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde, und Bernd Schwemm, den Projektleiter der Vesperkirche. Auch wenn die Daimler Gastronomie in diesem Jahr aus logistischen Gründen als Essenslieferant ausfällt, wollte es sich das Unternehmen nicht nehmen lassen, das Projekt dennoch zu unterstützen. „Wir sehen es als unsere moralische Verpflichtung, hier etwas zu tun“, sagte Ulrich Funk. Vor allem lokale Projekte unterstütze man gerne. „Wenn man nur den Profit sieht, wird die Welt arm.“

Weil viele der Vesperkirchengäste gerade so den Preis von 1,50 Euro für eine Mahlzeit aufbringen können, sei man auf Spenden angewiesen, betonte Siegfried Bessey. Denn ein Essen, das Daimler wie auch Dienste für Menschen, die üblicherweise das Wochenende abdecken, zum Herstellungspreis liefern, schlägt mit knapp sechs Euro zu Buche.

Funk betonte, dass dabei auch die Qualität stimmen muss. Mit 13 Millionen Essen pro Jahr verfüge die Daimler Gastronomie über viel Erfahrung. „Im nächsten Jahr kochen wir sehr gerne wieder für Sie“, betonte Moritz Mack.

Auch Dekan Bernd Weißenborn erklärte, wie wichtig die Unterstützung für die Vesperkirche ist. Sie ist als reines Spendenprojekt angelegt und kostet jährlich etwa 100 000 Euro. Nur rund ein Drittel kommt über das Essen wieder in die Kasse. Ohne zahlreiche Spender sei dieses Begegnungsprojekt, bei dem sich Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen gemeinsam an einen Tisch setzen, nicht möglich. Als kleines Dankeschön für die großzügige Spende überreichte er Funk und Mack je einen Vesperkirchenengel – eine kleine Nachbildung des Engels auf der Turmspitze der Frauenkirche, der zum Symbol der Vesperkirche wurde. „Daimler beweist mit dieser Spende, dass es auch ein soziales Unternehmen ist“, sagte der Dekan, der hofft, dass dieses Vorbild weitere Nachahmer findet.